ETF-Sparplan · Zinseszins · nach Steuern

ETF-Sparplan-Rechner: Was wird aus deiner Sparrate?

Jeden Monat ein fester Betrag in einen breiten Aktien-ETF, dann lange nichts tun: langweiliger wird Vermögensaufbau nicht, erfolgreicher auch selten. Der Rechner zeigt dir Endwert, Zinseszins, Steuer und echte Kaufkraft, dazu die Sparrate für deinen Wunschbetrag und wo du damit im Reich-Rang landest.

200 € im Monat, 30 Jahre, 6 %
188.489 €
Davon selbst eingezahlt
72.000 €
Nach Steuern beim Verkauf
167.246 €
In heutiger Kaufkraft
92.332 €

Beispiel: Sparrate am Monatsanfang, 6 % Rendite pro Jahr vor 0,2 % Fondskosten, Steuer beim Verkauf am Ende (Aktien-ETF, 1.000 € Sparerpauschbetrag), 2 % Inflation. Keine Garantie: ETFs schwanken.

Rechner

Dein ETF-Sparplan, Jahr für Jahr

Ergebnis rechnet beim Tippen mit. Startkapital, Dynamik, Kosten, Steuern und Inflation stellst du direkt ein, dein Alter ist freiwillig und bleibt in deinem Browser.

Was du heute einmalig anlegst. 0, wenn du nur sparen willst.
Geht am Monatsanfang ins Depot. Viele Broker führen Sparpläne ab 1 € ohne Gebühr aus.
Wie lange du sparst und das Geld liegen lässt.
Vor Kosten und Inflation. Weltweite Aktien-ETFs: 5 bis 7 % gelten als vorsichtig, der MSCI World schaffte seit 1970 rund 8,5 %. Keine Garantie.
Um so viel Prozent steigt die Sparrate jedes Jahr. 2 bis 3 % halten mit Preisen und Gehalt Schritt.
Kosten, Steuern, Inflation
Laufende Kosten des ETF pro Jahr. Breite Welt-ETFs etwa 0,1 bis 0,3 %, aktive Fonds 1,5 bis 2 %.
Allein 1.000 €, zusammen veranlagte Paare 2.000 €. 0, wenn er schon für Zinsen verbraucht ist.
Für die Kaufkraft von heute. 2 % ist das Ziel der Europäischen Zentralbank.
Für den Reich-Rang: Wo du mit diesem Depot am Ende der Laufzeit unter Gleichaltrigen stehst.

Umgekehrt: Welche Sparrate brauche ich?

Der Rechner zeigt, welche Sparrate du bei Startkapital, Laufzeit und Rendite oben dafür brauchst.
Dein Depot am Ende –

Trag deinen Sparplan ein.

Selbst eingezahlt–
Zinsen und Zinseszinsen–
Steuer beim Verkauf–
Nach Steuern–
In heutiger Kaufkraft, nach Steuern–
Fondskosten insgesamt–
Depotwert je Jahr, aufgeteilt in Einzahlungen und Zinsen
EingezahltZinsen und Zinseszinsen

Wenn du 5 Jahre früher anfängst –

Sparrate für deinen Wunschbetrag –

Dein Reich-Rang am Ende –

Jahrestabelle: Einzahlungen, Zinsen und Depotwert für jedes Jahr
JahrSparrate/MonatEingezahltZinsen gesamtDepotwertKaufkraft heute

Vereinfachte Rechnung mit fester Rendite: Sparrate am Monatsanfang, Rendite und Fondskosten monatlich, Erhöhung der Rate zu Beginn jedes Jahres. Steuer auf einen Schlag beim Verkauf am Ende: (Gewinn × 70 % − Sparerpauschbetrag) × 26,375 %, ohne Kirchensteuer und ohne Vorabpauschale, die beim Verkauf angerechnet wird. Echte Kurse schwanken, Verluste sind möglich. Keine Anlageberatung.

Sparplan-Tabellen

Was aus 25 bis 1.000 € im Monat in 30 Jahren wird

Bei 7 % Rendite vor 0,2 % Fondskosten, von null an. Jeder Betrag hat eine eigene Seite mit Tabelle für 5 bis 40 Jahre, bei 5 und 7 %, vor und nach Steuern.

SparrateEingezahltNach 30 JahrenNach SteuernDavon Zinsen
25 € im Monat9.000 €28.263 €24.970 €68 %
50 € im Monat18.000 €56.525 €49.676 €68 %
100 € im Monat36.000 €113.050 €99.089 €68 %
150 € im Monat54.000 €169.575 €148.501 €68 %
200 € im Monat72.000 €226.100 €197.913 €68 %
250 € im Monat90.000 €282.625 €247.326 €68 %
300 € im Monat108.000 €339.150 €296.738 €68 %
500 € im Monat180.000 €565.251 €494.388 €68 %
1.000 € im Monat360.000 €1.130.502 €988.511 €68 %

Steuer beim Verkauf am Ende mit 30 % Teilfreistellung und 1.000 € Sparerpauschbetrag. Ohne Inflation und Kirchensteuer.

Rechenweg

So rechnet der ETF-Sparplan-Rechner

1. Zinseszins, Monat für Monat

Am Anfang jedes Monats kommt die Sparrate ins Depot, danach wächst alles um ein Zwölftel der Jahresrendite, im Zinseszins-Sinn gerechnet. Die Fondskosten (TER) zieht der Rechner genauso monatlich ab, wie es der Fonds selbst tut. Mit Dynamik steigt die Rate am Anfang jedes Jahres um den eingestellten Prozentsatz.

2. Steuer beim Verkauf

Besteuert wird nur der Gewinn, also Endwert minus Einzahlungen. Bei Aktien-ETFs (mindestens 51 % Aktien) sind davon 30 % steuerfrei, die Teilfreistellung. Vom Rest geht der Sparerpauschbetrag ab, auf den verbleibenden Teil fallen 25 % Abgeltungsteuer und 5,5 % Solidaritätszuschlag an. Im Beispiel oben: 188.489 € − 72.000 € = 116.489 € Gewinn; davon 70 % = 81.542 €; minus 1.000 € = 80.542 €; davon 26,375 % = 21.243 € Steuer.

Das ist bewusst vereinfacht: Wer im Ruhestand nach und nach verkauft, nutzt den Freibetrag jedes Jahr neu und zahlt weniger. Wie das läuft, zeigt der Entnahmeplan-Rechner. Die jährliche Vorabpauschale ist eine Vorauszahlung auf genau diese Steuer.

3. Kaufkraft von heute

Eine Million in 30 Jahren ist weniger wert als eine Million heute. Der Rechner teilt den Betrag deshalb durch die aufgelaufene Inflation: Bei 2 % im Jahr kostet in 30 Jahren alles etwa 1,8-mal so viel wie heute. So siehst du, was du dir von deinem Depot wirklich leisten kannst. Mehr dazu im Inflationsrechner.

4. Reich-Rang

Mit Alter vergleicht der Rechner dein Depot in heutiger Kaufkraft mit dem Nettovermögen aller Haushalte, die am Ende der Laufzeit so alt sind wie du, nach der Bundesbank-Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ 2023. Dieselbe Rechnung steckt im Reich-Rang auf der Startseite. Gezählt wird nur das Depot, Immobilien und anderes Vermögen kämen dazu.

Depot für den ETF-Sparplan

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Stand: November 2026, laut Anbieterangaben. Konditionen können sich ändern. ETFs schwanken und können an Wert verlieren, vergangene Renditen sind keine Garantie. Den Notgroschen für drei bis sechs Monatsausgaben besser aufs Tagesgeld legen, bevor der Sparplan startet.

Häufige Fragen

Fragen zum ETF-Sparplan

Wie viel wird aus einem ETF-Sparplan?

Das hängt von Sparrate, Laufzeit und Rendite ab, die Laufzeit wirkt am stärksten. Beispiel: 200 € im Monat, 30 Jahre, 6 % Rendite vor 0,2 % Fondskosten ergeben aus 72.000 € Einzahlungen rund 188.000 €. Nach Abgeltungsteuer beim Verkauf bleiben rund 167.000 €, in heutiger Kaufkraft (2 % Inflation) etwa 92.300 €. Der Rechner oben zeigt das für deine Zahlen, Jahr für Jahr.

Welche Rendite ist für einen ETF-Sparplan realistisch?

Niemand kennt die Zukunft. Der MSCI World, ein Index mit rund 1.300 großen Unternehmen aus Industrieländern, kam laut Stiftung Warentest von 1970 bis Juli 2026 auf ungefähr 8,5 % im Jahr, mit Jahren von minus 40 % mittendrin. Viele Verbraucherschützer rechnen für die Zukunft vorsichtiger mit 5 bis 7 % vor Kosten und Inflation. Der Rechner nimmt 6 % als Standard, mit den Knöpfen siehst du 4, 7 und 8 % sofort im Vergleich.

Wie funktioniert der Zinseszins beim Sparplan?

Die Erträge eines Jahres bleiben im Depot und bringen im nächsten Jahr selbst Erträge. Bei 6 % werden aus 1.000 € nach einem Jahr 1.060 €, nach 12 Jahren gut 2.000 €, nach 24 Jahren rund 4.000 €: Das Geld verdoppelt sich etwa alle 12 Jahre (Faustregel 72 ÷ Zinssatz). Deshalb ist die Laufzeit so wichtig. Bei thesaurierenden ETFs passiert das automatisch, bei ausschüttenden nur, wenn du die Ausschüttungen wieder anlegst. Mehr dazu im Artikel Zinseszins einfach erklärt.

Wie wird ein ETF-Sparplan versteuert?

Steuer fällt nur auf Gewinne an, nicht auf dein eingezahltes Geld. Bei Aktien-ETFs sind 30 % der Erträge steuerfrei (Teilfreistellung), auf den Rest zahlst du 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf, zusammen 26,375 %, mit Kirchensteuer etwas mehr. Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € im Jahr (Paare 2.000 €) bleibt alles steuerfrei. Unterm Strich zahlst du auf Gewinne aus Aktien-ETFs knapp 18,5 % Steuer (70 % × 26,375 % = 18,46 %). Der Rechner zieht sie beim Verkauf am Ende ab.

Was ist die Vorabpauschale und warum fehlt sie im Rechner?

Bei thesaurierenden ETFs zieht der Broker jedes Jahr im Januar eine kleine Steuer auf die Vorabpauschale ab, sobald der Freibetrag aufgebraucht ist. Das ist keine zusätzliche Steuer, sondern eine Vorauszahlung: Beim Verkauf wird sie angerechnet. Der Rechner zieht deshalb alles am Ende ab. Weil das vorab gezahlte Geld nicht mehr mitwächst, ist der echte Endwert etwas niedriger. Wie viel im Januar fällig wird, zeigt der Vorabpauschale-Rechner.

Lohnt sich eine Dynamik im Sparplan?

Ja, meist sehr. Mit 2 % Dynamik steigt die Sparrate jedes Jahr um 2 %, also etwa so schnell wie Preise und Löhne. Dein Sparplan verliert dann nicht still an Kaufkraft. Wer nach jeder Gehaltserhöhung einen Teil davon in den Sparplan steckt, kommt deutlich weiter als mit derselben Rate über 30 Jahre. Trag die Dynamik oben ein und vergleiche.

Was bedeutet TER und wie viel kostet sie mich?

TER (Total Expense Ratio) sind die laufenden Kosten eines Fonds pro Jahr, sie werden still vom Fondsvermögen abgezogen. Breite Welt-ETFs kosten etwa 0,1 bis 0,3 %, aktive Fonds oft 1,5 bis 2 %. Der Rechner zeigt dir unter „Fondskosten insgesamt“, wie viel Endwert die TER über die ganze Laufzeit kostet. Ein Bankdepot mit Ausgabeaufschlag und Depotgebühr vergleicht der Depotkosten-Rechner.

Wie viel muss ich sparen, um Millionär zu werden?

Trag 1.000.000 € als Wunschbetrag ein, der Rechner zeigt die nötige Sparrate. Von null an, mit 7 % vor 0,2 % Kosten und ohne Dynamik, sind es in 30 Jahren rund 890 € im Monat, in 40 Jahren rund 430 €. Das ist eine Million auf dem Konto, nicht in heutiger Kaufkraft. Mit Alter und Vermögen rechnet der Millionärs-Rechner den Weg zur echten Million.

Was passiert, wenn ich den Sparplan pausieren muss?

Nichts Schlimmes. Einen ETF-Sparplan kannst du bei den meisten Brokern jederzeit pausieren, ändern oder beenden, ohne Gebühr und ohne Vertragsstrafe. Das Geld im Depot bleibt angelegt und wächst weiter. Wichtig ist nur, später wieder anzufangen. Für Notfälle gehört ein Notgroschen aufs Tagesgeld, damit du nicht im Börsentief verkaufen musst.

Thesaurierend oder ausschüttend, was ist besser für den Sparplan?

Für den Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs bequemer: Erträge werden automatisch wieder angelegt, der Zinseszins läuft ohne dein Zutun. Ausschüttende ETFs zahlen Dividenden aufs Konto, das ist schön für den Freibetrag und für später, wenn du von den Erträgen leben willst. Vor Steuern und Kosten ist der Unterschied klein. Der Rechner gilt für beide, wenn du Ausschüttungen wieder anlegst.

Quellen

Zuletzt geprüft: Rechenweg: Monatlich: Wert = (Wert + Sparrate) × (1 + Rendite)^(1/12) × (1 − TER)^(1/12); Sparrate steigt jedes Jahr um die Dynamik. Steuer = max(0; (Endwert − Einzahlungen) × 0,7 − Sparerpauschbetrag) × 26,375 %. Kaufkraft = Betrag ÷ (1 + Inflation)^Jahre. Nötige Sparrate = (Wunschbetrag − Startkapital × Wachstumsfaktor) ÷ Endwert einer Rate von 1 €. Rang: Depot in heutiger Kaufkraft gegen die Vermögensgrenzen im Alter am Ende der Laufzeit, wie beim Reich-Rang.Fehler gefunden? lambo@reich-rechner.de

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Die Grafik zum ETF-Sparplan-Rechner Speichern, posten, weiterschicken: ausdrücklich erlaubt.
Grafik: Was aus einem ETF-Sparplan in 30 Jahren bei 7 Prozent Rendite vor 0,2 Prozent Kosten wird. 25 Euro im Monat ergeben 28.263 Euro, 50 Euro 56.525 Euro, 100 Euro 113.050 Euro, 200 Euro 226.100 Euro, 500 Euro 565.251 Euro und 1.000 Euro 1.130.502 Euro. 68 Prozent davon sind Zinsen und Zinseszinsen.
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Grafik: So lange dauert es bei 5 Prozent Rendite bis zur ersten Million. 100 Euro im Monat 76,5 Jahre, 250 Euro 58,4 Jahre, 500 Euro 45,4 Jahre, 1.000 Euro 33,3 Jahre, 1.500 Euro 26,9 Jahre, 2.000 Euro 22,8 Jahre.Passend im Reich-KurierSo lange sparst du für 1 Million €Artikel lesen →