1. Zinseszins, Monat für Monat
Am Anfang jedes Monats kommt die Sparrate ins Depot, danach wächst alles um ein Zwölftel der Jahresrendite, im Zinseszins-Sinn gerechnet. Die Fondskosten (TER) zieht der Rechner genauso monatlich ab, wie es der Fonds selbst tut. Mit Dynamik steigt die Rate am Anfang jedes Jahres um den eingestellten Prozentsatz.
2. Steuer beim Verkauf
Besteuert wird nur der Gewinn, also Endwert minus Einzahlungen. Bei Aktien-ETFs (mindestens 51 % Aktien) sind davon 30 % steuerfrei, die Teilfreistellung. Vom Rest geht der Sparerpauschbetrag ab, auf den verbleibenden Teil fallen 25 % Abgeltungsteuer und 5,5 % Solidaritätszuschlag an. Im Beispiel oben: 188.489 € − 72.000 € = 116.489 € Gewinn; davon 70 % = 81.542 €; minus 1.000 € = 80.542 €; davon 26,375 % = 21.243 € Steuer.
Das ist bewusst vereinfacht: Wer im Ruhestand nach und nach verkauft, nutzt den Freibetrag jedes Jahr neu und zahlt weniger. Wie das läuft, zeigt der Entnahmeplan-Rechner. Die jährliche Vorabpauschale ist eine Vorauszahlung auf genau diese Steuer.
3. Kaufkraft von heute
Eine Million in 30 Jahren ist weniger wert als eine Million heute. Der Rechner teilt den Betrag deshalb durch die aufgelaufene Inflation: Bei 2 % im Jahr kostet in 30 Jahren alles etwa 1,8-mal so viel wie heute. So siehst du, was du dir von deinem Depot wirklich leisten kannst. Mehr dazu im Inflationsrechner.
4. Reich-Rang
Mit Alter vergleicht der Rechner dein Depot in heutiger Kaufkraft mit dem Nettovermögen aller Haushalte, die am Ende der Laufzeit so alt sind wie du, nach der Bundesbank-Studie „Private Haushalte und ihre Finanzen“ 2023. Dieselbe Rechnung steckt im Reich-Rang auf der Startseite. Gezählt wird nur das Depot, Immobilien und anderes Vermögen kämen dazu.